Checkliste Technische Sichtbarkeit mit 20 Prüfpunkten in vier Blöcken
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Suchmaschinen

Teil von Suchmaschinen Sichtbarkeit verbessern: Leitfaden für Technik, Inhalte und Signale

Welche Checkliste hilft bei der technischen Suchmaschinen Sichtbarkeit?

Checkliste Suchmaschinen Sichtbarkeit: 20 technische Prüfpunkte zu robots.txt, Sitemap, Kanonisierung, Ladezeit und mobiler Darstellung, samt Werkzeugen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Checkliste Technische Sichtbarkeit umfasst 20 Prüfpunkte in vier Blöcken: Crawl-Zugang, Indexierung, Ladezeit und mobile Darstellung.
  • Jeder Punkt ist mit Ja oder Nein zu beantworten und mit einem Werkzeug zu belegen.
  • robots.txt, XML-Sitemap und Statuscodes entscheiden, welche URLs in den Index gelangen.
  • Canonical-Tag, Weiterleitung und Sitemap-Eintrag müssen dasselbe Ziel nennen.
  • Gemessen wird mit PageSpeed Insights, Lighthouse, Screaming Frog SEO Spider und der Search Console.

So ist die Checkliste Technische Sichtbarkeit aufgebaut

Die Checkliste Technische Sichtbarkeit hat 20 Punkte, verteilt auf vier Blöcke mit je fünf Fragen. Die Reihenfolge ist fest: erst der Zugang zum Server, dann die Indexierung, dann die Ladezeit, zuletzt die Darstellung auf mobilen Geräten. Eine schnelle Seite ohne korrekten Statuscode bleibt unsichtbar.

Block Punkte Leitfrage

Vier Blöcke der Checkliste

  1. Crawl-Zugang: Punkte 1 bis 5
  2. Indexierung: Punkte 6 bis 10
  3. Ladezeit: Punkte 11 bis 15
  4. Mobile Darstellung: Punkte 16 bis 20

Block 1: Crawl-Zugang und Erreichbarkeit

Block 1: Crawl-Zugang

  • Antwortet jede indexierbare URL mit Statuscode 200?
  • Ist die robots.txt im Wurzelverzeichnis erreichbar und sperrt sie keine Stylesheets oder Bilder?
  • Listet die XML-Sitemap nur kanonische URLs mit Statuscode 200?
  • Führt jede Weiterleitung mit Statuscode 301 direkt zum Ziel, ohne Kette?
  • Fehlen Soft-404-Seiten, die einen Fehler als Inhalt ausgeben?

Fehlt in der robots.txt ein Verzeichnis mit Stylesheets oder Bildern, bewertet Google die mobile Darstellung schlechter. Eine Sitemap enthält dagegen ausschließlich kanonische URLs. Seiten mit noindex oder Weiterleitung gehören nicht hinein.

Crawl-Zugang prüfen

  • Statuscode 200 je indexierbarer URL
  • robots.txt erreichbar, sperrt keine Assets
  • Sitemap nur kanonische URLs mit 200
  • 301-Weiterleitung direkt, ohne Kette
  • Keine Soft-404-Seiten

Block 2: Indexierung und Kanonisierung

Block 2: Indexierung

  • Verweist genau ein rel=canonical je Seite auf die Hauptfassung?
  • Nennen Canonical-Tag, Weiterleitung und Sitemap dieselbe URL?
  • Sind Parameter-, Sortier- und Druckansichten ausgeschlossen?
  • Stimmen eingereichte und indexierte URLs in der Search Console überein?
  • Tragen noindex-Seiten keinen Sitemap-Eintrag?

Große Abweichungen zwischen Sitemap und Index deuten auf Kanonisierungs- oder Qualitätsprobleme. Prüfen Sie dann einzelne URLs, bevor Sie die gesamte Sitemap neu einreichen.

Block 3: Ladezeit und Core Web Vitals

Block 3: Ladezeit

  • Bleibt der Largest Contentful Paint unter 2,5 Sekunden?
  • Bleibt der Interaction to Next Paint unter 200 Millisekunden?
  • Bleibt der Cumulative Layout Shift unter 0,1?
  • Haben Bilder feste Größen und moderne Formate?
  • Werden render-blockierende Skripte verzögert geladen?

Als gut gelten diese drei Schwellenwerte. Die Einführung in Lighthouse erklärt die Prüfkategorien des Open-Source-Tools, darunter Performance, Barrierefreiheit und Suchmaschinen-Grundlagen. Messen Sie jede Vorlage mehrfach mit gedrosselter Verbindung, weil einzelne Läufe schwanken.

Block 4: Mobile Darstellung und strukturierte Daten

Block 4: Mobile Darstellung

  • Ist die Viewport-Angabe gesetzt?
  • Gibt es keinen horizontalen Überlauf?
  • Sind Berührungsflächen und Schriftgrößen ausreichend groß?
  • Validiert JSON-LD ohne Fehler in Pflichtfeldern?
  • Deckt sich strukturierte Daten mit dem sichtbaren Text?

Strukturierte Daten ordnen Inhalte ein, ersetzen sie aber nicht. Falsche Angaben zu Preisen, Bewertungen oder Verfügbarkeit kosten Rich Results. Sicherheit rahmt die technische Prüfung: Die Sicherheitsanforderungen im IT-Grundschutz des BSI bündeln Vorgaben von der Transportverschlüsselung bis zur Serverhärtung. HTTPS mit gültigem Zertifikat gehört in jede Liste.

Werkzeuge, mit denen Sie die Checkliste abarbeiten

Werkzeuge

WerkzeugEinsatzDatenquelle
PageSpeed Insightseinzelne URLs, Feld- und LabordatenGoogle
LighthousePrüfbericht im Browser mit Kategorienlokal oder Chrome
Screaming Frog SEO SpiderCrawl großer Bestände, Statuscodes, Duplikateeigener Crawl
Search ConsoleIndexabdeckung, Sitemaps, Core Web VitalsGoogle

Für Bestandsaufnahmen mit tausenden URLs eignet sich ein Crawler. Der Screaming Frog SEO Spider erfasst Statuscodes, Titel, Meta-Angaben und Duplikate in einem Durchlauf. Lighthouse prüft dagegen einzelne Seiten und zeigt konkrete Optimierungshinweise.

Prüfablauf in fünf Schritten

  1. Wichtige URLs crawlen und Statuscodes, Titel sowie Meta-Angaben erfassen.
  2. Crawl-Ergebnisse mit robots.txt und Sitemap abgleichen.
  3. Core Web Vitals je Vorlagentyp messen, nicht je Einzelseite.
  4. Canonical-Tags und strukturierte Daten validieren.
  5. Befunde priorisieren, beheben und nach dem Deployment erneut crawlen.

Häufige Fragen

Wie oft sollte die Checkliste abgearbeitet werden?

Monatlich für die Kernbereiche, zusätzlich nach jedem größeren Deployment. Ein vollständiger Crawl deckt Regressionen auf, im Alltag reicht eine Stichprobe.

Reicht PageSpeed Insights für die Ladezeitbewertung?

Nein, das Werkzeug prüft eine einzelne URL. Für die gesamte Website zählen Felddaten aus der Search Console, weil sie echte Nutzer abbilden.

Warum erscheinen Seiten trotz Sitemap nicht im Index?

Häufig greifen noindex, ein Canonical auf eine andere URL oder dünne Inhalte. Prüfen Sie die URL einzeln und vergleichen Sie alle Signale.

Welche Rolle spielt HTTPS?

HTTPS ist Voraussetzung für viele Funktionen und ein Ranking-Signal. Ein abgelaufenes Zertifikat blockiert den Crawl, weil der Aufruf fehlschlägt.

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