Dashboard mit Export, Share-Link und Statuswerten für die Indexierungsvalidierung
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Befunde weitergeben und Fixes validieren: Export, Share-Link und Statuswerte

Befunde weitergeben: Berichte aus der Google Search Console exportieren, per Share-Link teilen, Statuswerte lesen und Fixes mit erneutem Crawl validieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Export liefert Chart- und Tabellendaten; im Bericht als Tilde oder Strich gezeigte Werte werden im Download zu Null.
  • Der Share-Link öffnet nur die aktuelle Issue-Detailseite samt Validierungsverlauf, nicht die gesamte Property.
  • Validierung erst starten, wenn alle bekannten Instanzen behoben sind, danach nicht erneut auslösen.
  • Bei Fehlschlag nennt See details die auslösende URL; Fix bestätigen und den Lauf neu starten.
  • Statusangaben sind Anbieterdokumentation und kein unabhängig geprüfter Befund.

Berichtsdaten exportieren und Zahlen prüfen

Der Seitenindexierungsbericht endet nicht am Bildschirm. Die Berichte der Google Search Console bieten eine Export-Schaltfläche, die Chart- und Tabellendaten ausgibt. Welche Funktionen die Google Search Console dafür bereitstellt, beschreibt die Hilfe des Anbieters.

Tilde und Strich werden Null

Im Bericht

Tilde
nicht verfügbar
Strich
nicht numerisch
Zahl
messbar
Mittelwert
ungeprüft

Im Export

Tilde
Null
Strich
Null
Zahl
Zahl
Mittelwert
verfälscht

Ein Detail hat Folgen für jede Auswertung: Werte, die im Bericht als Tilde oder Strich erscheinen und damit als nicht verfügbar oder nicht numerisch gelten, werden im Download zu Null. Wer solche Spalten ungeprüft mittelt, verfälscht das Ergebnis. Vor dem Versand ist deshalb zu klären, welche Null echt ist und welche nur unbekannt.

Für die Dokumentation empfiehlt sich ein kurzer Kopf: Zeitraum, Filter, Datenquelle, Stand des Exports. Ohne diese Angaben ist eine Tabelle in drei Monaten kaum noch einzuordnen.

Share-Link: Reichweite begrenzen

Für die Weitergabe an Kollegen oder Dienstleister gibt es die Share-Schaltfläche auf der Issue-Detailseite. Der Link gewährt jedem, der ihn besitzt, Zugriff auf die aktuelle Issue-Detailseite und deren Validierungsverlauf. Andere Seiten der Property bleiben gesperrt, Aktionen am Konto sind nicht möglich. Deaktivieren widerruft den Zugriff jederzeit.

Vor dem Versand sollte klar sein, welcher Befund sichtbar sein soll. Der Link ist kein Ersatz für eine Rollenvergabe. Wer dauerhaft mitarbeiten soll, braucht einen eigenen Zugang. Ob eine Agentur die Umsetzung übernimmt oder das Inhouse-Team, ist auch eine Kostenfrage; der Agenturvergleich des BVDW stellt Leistungen und Preise beider Wege gegenüber.

Statuswerte für Issues und URLs

Issue-StatusBedeutungNächster Schritt
Not startedKeine Validierung angefordertAlle Instanzen beheben, dann starten
StartedLauf begonnen, noch keine BewertungAbwarten
Looking goodErste geprüfte Instanzen sind behobenWeiter abwarten
PassedAlle bekannten Instanzen behobenKeine Aktion
FailedMindestens eine Instanz noch fehlerhaftSee details prüfen, Fix bestätigen, neu starten

Neben dem Issue-Status führt die Search Console einen Status je URL: Pending, Passed, Failed und Other. Other bedeutet, dass Google die URL nicht erreichen konnte, und gilt laut Dokumentation als gleichwertig zu Passed. Dieselbe URL kann für Problem X Passed sein und für Problem Y Pending. Erkennt Google eine Behebung ohne angeforderten Lauf, springt der Zähler auf N/A.

Die Statusmatrix gilt für dieses Werkzeug. Eine Übertragbarkeit auf andere Berichtswerkzeuge ist nicht belegt.

Validierung planen und Fixes nachprüfen

  1. Alle Instanzen des Problems beheben, nicht nur die erstbeste URL.
  2. Den Bericht filtern, etwa auf die wichtigsten Seiten einer Sitemap, und erst dann die Validierung anfordern.
  3. Den Lauf abwarten. Bis zum Abschluss mit Erfolg oder Fehlschlag nicht erneut auf Validate fix klicken.
  4. Bei Failed die unter See details genannte URL beheben, den Fix für alle URLs im Status Pending bestätigen und neu starten.
  5. Nach dem Lauf erneut crawlen und die betroffenen URLs vergleichen, wie in den Tutorials des SEO Spider beschrieben.

Die Reihenfolge ist keine Formalie. Ein zweiter Lauf, der auf einer unvollständigen Behebung aufsetzt, kostet Zeit und verdeckt, welche Änderung gewirkt hat. Als Faustregel, nicht als Garantie: erst beheben, dann bestätigen, dann messen.

Häufige Fragen

Wer sieht den Share-Link?

Jeder, der den Link besitzt, sieht nur die aktuelle Issue-Detailseite und deren Validierungsverlauf. Weitere Seiten und Kontoaktionen bleiben ausgeschlossen, der Zugriff lässt sich durch Deaktivieren widerrufen.

Was bedeutet der URL-Status Other?

Google konnte die URL nicht erreichen. Der Status zählt laut Anbieterdokumentation als gleichwertig zu Passed.

Wann gilt ein Problem als behoben?

Wenn die URL erneut gecrawlt wird und das Problem fehlt, oder wenn die Seite für Google nicht mehr verfügbar ist. Ohne Validierungsanfrage wechselt der Status dann zu N/A.

Muss der Export vollständig sein?

Nein. Entscheidend ist, dass Zeitraum, Filter und Herkunft der Zahlen dokumentiert sind. Fehlende Werte, die als Null erscheinen, gehören ausdrücklich markiert.

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