
Inhaltsplanung
Teil von Wie hilft Inhaltsplanung Struktur bei der Suchmaschinen Sichtbarkeit?
Was kostet die Erstellung eines Redaktionsplans für Inhaltsplanung Struktur?
Was kostet die Erstellung eines Redaktionsplans? Software von 0 bis 50 Euro pro Nutzer monatlich, Freelancer mit 60 bis 120 Euro Stunde, plus Rechenbeispiel.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Content-Software kostet 0 bis 50 Euro pro Nutzer und Monat, netto, bei jährlicher Zahlung.
- Freiberufliche Redakteure und Konzepter berechnen 60 bis 120 Euro pro Stunde.
- Eine erstmalige Struktur kostet je nach Umfang zwischen 400 und 4.000 Euro.
- Inhouse fallen 8 bis 40 Arbeitsstunden an, bewertet mit internen Vollkosten.
- Ab drei eingesparten Abstimmungsrunden pro Quartal rechnet sich die Struktur meist.
Software: von kostenlos bis 50 Euro pro Nutzer
Asana und Trello decken Redaktionspläne ohne Zusatzsoftware ab. Die Preisübersicht von Asana nennt Personal mit 0 Euro, Starter mit 10,99 Euro und Advanced mit 24,99 Euro pro Nutzer und Monat, netto bei jährlicher Zahlung. Enterprise läuft auf Anfrage. Trello startet kostenlos; die kostenpflichtigen Tarife bleiben nach der Tarifübersicht von Trello unter 50 Euro pro Nutzer und Monat, netto bei jährlicher Zahlung.
Für die Kalkulation zählen nur aktive Nutzer. Ein Team aus drei Personen liegt bei Asana Starter rechnerisch bei 395,64 Euro netto pro Jahr. Dazu kommt Umsatzsteuer, in Deutschland derzeit 19 Prozent. Kostenpflichtige Tarife lohnen sich, wenn Automatisierungen, mehrere Ansichten oder Freigabeworkflows gebraucht werden. Die kostenlose Variante reicht für einen einzelnen Redaktionskalender mit wenigen Beteiligten.
Trello Free deckt Checklisten und Fälligkeiten ab. Asana Starter ergänzt Abhängigkeiten, Formulare und mehrere Projektansichten.
Externe Dienstleister: 60 bis 120 Euro pro Stunde
Freiberufliche Redakteure, Content-Strategen und SEO-Berater arbeiten meist auf Stundenbasis. Üblich sind 60 bis 120 Euro netto pro Stunde. Der Aufwand für eine erstmalige Struktur liegt zwischen 8 und 30 Stunden. Daraus ergeben sich netto 480 bis 3.600 Euro, bevor Umsatzsteuer anfällt.
Der Agenturvergleich des BVDW vergleicht Leistungen und Kosten von Agenturen mit Inhouse-Teams. Für die Entscheidung hilft die Gegenüberstellung: Agenturen liefern Struktur und Methodik schneller, Inhouse-Teams kennen Produkt und Zielgruppe genauer. Pauschalen statt Stundenhonorar senken das Risiko, wenn der Umfang vorab klar ist. Wer den Plan nur einmalig erstellen lässt und danach selbst pflegt, zahlt keine laufenden Honorare.
Was den Preis nach oben treibt
Drei Faktoren bestimmen den Aufwand: die Zahl der Kanäle, die Tiefe der Keyword-Recherche und die Zahl der Freigabeschleifen. Ein Kanal mit zehn Themen pro Quartal ist in 8 Stunden strukturiert. Fünf Kanäle mit Suchintention, Verantwortlichkeiten und Redaktionsregeln brauchen 30 Stunden und mehr. Jede zusätzliche Freigabeschleife kostet Zeit, die der Dienstleister berechnet.
Varianten und Kosten im Vergleich
| Variante | Kosten netto | Zeitraum | Geeignet für |
|---|
Varianten und Kosten im Vergleich
Variante
- Trello Free
- 0 Euro
- Asana Starter
- 10,99 Euro/Nutzer
- Asana Advanced
- 24,99 Euro/Nutzer
- Freelancer
- 60-120 Euro/Stunde
- Inhouse
- interne Vollkosten
Kosten netto
- Trello Free
- ein Kalender
- Asana Starter
- Automatisierungen
- Asana Advanced
- Reporting, Workflows
- Freelancer
- Erststruktur
- Inhouse
- Steuerung, Abstimmung
Geeignet für
- Trello Free
- Asana Starter
- Asana Advanced
- Freelancer
- Inhouse
Rechenbeispiel für das erste Jahr
Ein Team aus drei Personen nutzt Asana Starter für zwölf Monate. Die Lizenz kostet 10,99 Euro netto pro Nutzer und Monat, also 395,64 Euro netto im Jahr. Mit 19 Prozent Umsatzsteuer sind das 470,81 Euro brutto.
Kosten im ersten Jahr
- 395,64 €Asana Starter netto
- 1.800 €Freelancer netto
- 2.195,64 €Gesamt netto
- 2.612,81 €Gesamt brutto
Für die Erststruktur beauftragt das Team einen freiberuflichen Redakteur. Bei 90 Euro netto pro Stunde und 20 Stunden entstehen 1.800 Euro netto, mit Umsatzsteuer 2.142 Euro brutto.
Zusammen: 2.195,64 Euro netto oder 2.612,81 Euro brutto für das erste Jahr. Ab dem zweiten Jahr bleiben nur die Lizenzkosten, sofern die Struktur trägt.
Zum Vergleich Inhouse: 20 Stunden eines angestellten Redakteurs, bewertet mit 45 Euro Vollkosten pro Stunde, ergeben 900 Euro. Dafür fehlt externes Methodenwissen, und die Arbeit konkurriert mit dem Tagesgeschäft.
Häufige Fragen
Was kostet ein Redaktionsplan ohne Software?
Ein Plan auf Basis einer Tabelle oder eines Dokuments kostet 0 Euro an Lizenzen. Es bleiben Arbeitszeit für Struktur, Themenauswahl und Freigaben. Bei 8 bis 20 Stunden und 45 Euro Vollkosten pro Stunde sind das 360 bis 900 Euro.
Welche laufenden Kosten fallen an?
Lizenzen fallen monatlich an, 0 bis 50 Euro pro Nutzer netto. Dazu kommen Pflege und Reporting. Wer externe Unterstützung braucht, zahlt 60 bis 120 Euro pro Stunde.
Lohnt sich eine Agentur statt eines Freelancers?
Agenturen kalkulieren höhere Stundensätze, bieten aber Team und Prozess. Der Agenturvergleich des BVDW hilft, Leistung und Preis einzuordnen. Bei kleinem Umfang ist ein Freelancer meist günstiger, bei komplexen Kampagnen eine Agentur.
Wie schnell amortisiert sich die Struktur?
Angenommen, der Plan ersetzt pro Monat zwei Abstimmungsrunden von je einer Stunde. Bei 45 Euro Vollkosten pro Stunde spart das Team 90 Euro monatlich. Die Erstkosten von 2.195,64 Euro netto sind nach rund 24 Monaten erreicht.


